
Probiotika sind lebendige Mikroben menschlicher Herkunft, deren Nutzung in einem bestimmten Umfang die Gesundheit des Menschen positiv beeinflusst. Zumeist werden Milchsäurebakterien als Probiotika verwendet:
doch es werden auch verschiedene andere Mikroben genutzt. Sie sollten daran denken, dass NICHT ALLE Milchsäurebakterien ein Probiotikum sind, oder in anderen Worten, Probiotikum ist kein Synonym für Milchsäurebakterien.
Die Weiterentwicklung einer Mikrobe zum Probiotikum sowie die wissenschaftliche Bewertung seiner gesundheitlichen Wirkung erfolgt auf der Grundlage internationaler Richtlinien, das heißt, die Wirkungen und die Sicherheit eines mikrobiellen Stamms müssen wissenschaftlich bewiesen sein, bevor dieser überhaupt als Probiotikum bezeichnet werden darf.
Isolierung der Bakterie
Potentielle Probiotika – Kandidaten werden zumeist aus der normalen mikrobiellen Flora eines gesunden Menschen, darunter Kinder, ausgewählt, bei oral verabreichten Probiotika aus dem Darm. Dies gewährleistet neben der Sicherheit auch die Voraussetzung der Mikrobe, dass Sie den oberen Teil des Verdauungstrakts lebensfähig durchquert und an den Wirkungsort des konkreten Probiotikums gelangt (zumeist ist dies der untere Teil des Dünndarms oder der Dickdarm). Um eine gesundheitliche Wirkung entfalten zu können, ist die Anzahl der lebendigen Mikroben wichtig, die an ihr Ziel gelangt. Probiotika müssen damit widerstandsfähig gegenüber der Wirkung von Magensäure, Galle und anderen Verdauungsenzymen sein.
Sicherheit
Die Sicherheit der menschlichen Gesundheit bei als Nahrungsergänzungsmittel und mit der Nahrung aufzunehmenden Mikroben ist außerordentlich wichtig. Manchen Mikroben (Lactobacillaceae, Bifidobakterien, Lactokokken und andere), deren Nutzung in der Lebensmittelindustrie ihre Sicherheit bewiesen hat, wird ein sogenannter voraussichtlich ungefährlicher Status zugeschrieben. Ungeachtet dessen ist es notwendig, die Sicherheit jeder Mikrobe zu testen, die zu einem Probiotikum weiterentwickelt wird, darunter:
Die Sicherheit eines mikrobiellen Stamms wird im Reagenzglas und an Versuchstieren getestet. Die Sicherheit beim Konsum und mögliche Nebenwirkungen werden in einer klinischen Studie an freiwilligen, gesunden Testpersonen bewertet.
Technologische Eignung
Da das Probiotikum während der technologischen Bearbeitung und im Verlauf der Haltbarkeitsfrist lebensfähig bleiben muss, sind auch die Ermittlung der Vorlieben der Mikrobe bezüglich Ernährung, Temperatur, Wachstumsgeschwindigkeit und anderes wichtig, weiterhin die Bewertung der Kultivierbarkeit in größeren Mengen sowie die Stabilität der durch Kältetrocknen erzielten Trockenkultur.
Klinische Studien
Der Einfluss einer probiotischen Mikrobe auf die gesundheitlichen Parameter eines Menschen wird unter Berücksichtigung guter klinischer Regeln gründlich geplant mit verschiedenen Versuchsanordnungen in wissenschaftlich basierten klinischen Studien getestet, die zur Gewährleistung der Transparenz vorher in internationalen Datenbanken registriert werden.
Die gesundheitliche Wirkung von probiotischen Mikroben wird in Doppelblind- oder offenen Wirkungsstudien verschiedener Länge und Versuchsanordnung (mit Übergang oder parallel) untersucht.
In Laborversuchen werden zur Ermittlung der Wirkungsmechanismen der Mikrobe ihre biochemischen und physiologischen Eigenschaften getestet und ihr genetischer Hintergrund wird festgestellt.
Gesundheitlich nützliche Wirkungen
Als Ergebnis jahrzehntelanger Forschungsarbeit sind mehrere positive Wirkungen der Einnahme von Probiotika auf die Gesundheit des Menschen wissenschaftlich bewiesen:
Ein Teil der oben genannten Eigenschaften ist den meisten Probiotika zu eigen, vor allem Aspekte verbunden mit der Verdauung und der Darmgesundheit. Gezielte Wirkungen (beispielsweise Senkung des Cholesterinspiegels oder des Blutdrucks oder eine antioxidative Aktivität) hängen vom mikrobiellen Stamm ab, weshalb nicht alle Probiotika über diese Eigenschaften verfügen.
Probiotische Nahrungsergänzungsmittel der Marke Nordwise®
Als Ergebnis jahrelanger und fortgesetzter Forschungs- und Entwicklungsarbeit haben die Wissenschaftler des in Tartu, Estland, ansässigen Unternehmens BioCC OÜ in Kooperation mit den Wissenschaftlern der Universität Tartu patentierte, nützliche, probiotische Milchsäurebakterien herausgearbeitet.
Die Nahrungsergänzungsmittel der Marke Nordwise® von BioCC enthalten gerade diese patentierten und nützlichen Bakterien und konkrete, die gesundheitlichen Wirkungen dieser probiotischen mikrobiellen Stämme unterstützende Vitamine und Mineralstoffe.
Heute sind die nächsten in Estland erfundenen und erzeugten Nahrungsergänzungsmittel der Serie Nordwise® auf den Markt gekommen:
1. Das die Darmflora bereichernde PlantaBif® (enthält die Bakterien Lactobacillus plantarum TENSIA®, Lactobacillus plantarum INDUCIA®, Lactobacillus plantarum MCC1, Bifidobacterium longum und Bifidobacterium infantis).
2. Das die Gesundheit der Gliedmaßen und die Verdauung fördernde Flexellent® (enthält die Milchsäurebakterien Lactobacillus plantarum INDUCIA®, Lactobacillus plantarum MCC1, BiovaFlex® (Eimembran-Hydrolysat), das Vitamin K2MK7 (Menaquinon-7) und das Vitamin D3 (Cholecalciferol)).
3. Das die Blutbildung und die Verdauung unterstützende Women+ Probiotics (enthält die Milchsäurebakterien Lactobacillus plantarum INDUCIA® und Lactobacillus plantarum TENSIA®, Vitamine B9 und B12, Eisen, Vitamin D3 und Vitamin K2MK7).
Autorin: Dr. Epp Songisepp, wissenschaftliche Mitarbeiterin der BioCC
]]>Probiotika werden immer beliebter bei der Vorbeugung und Behandlung von Wohlstandskrankheiten (Bluthochdruck, Diabetes, Fettleibigkeit). Was ist das und wie wirkt es sich auf unsere Gesundheit aus?
Probiotika sind lebende, ungefährliche Mikroben, deren orale Verabreichung in bestimmten Mengen sich positiv auf die menschliche Gesundheit auswirkt. Als Probiotika sindhauptsächlich in Verwendung die Milchsäurebakterien:
jedoch werden auch einige andere Mikroben genutzt. Dabei ist wichtig, dass NICHT alle Milchsäurebakterien oder andere Mikroben Probiotika sind, mit anderen Worten, Probiotika ist nicht gleichbedeutend mit Milchsäurebakterien. Eine Reihe von laboratorischen, experimentellen, klinischen und technologischen Anforderungen wurden international für die Nutzung eines Milchsäurebakteriums oder eines anderen Mikrobenstammes als Probiotika sowie zur Feststellung der gesundheitlichen Auswirkungen derer festgelegt, d.h. die Auswirkungen und die Sicherheit des Mikrobenstamms müssen wissenschaftlich bewiesen sein, bevor dieser überhaupt Probiotikum genannt werden darf.
Probiotika stehen den Verbrauchern hauptsächlich in Form von Milchprodukten wie Joghurt, Käse und Kefir oder als Nahrungsergänzungsmittel – Pulver, Tabletten, Kapseln – zur Verfügung.

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass die Nutzung von Probiotika eine Reihe positiver Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit hat, die in allgemeine und spezifische, also gezielte Effekte unterteilt werden können.
Die häufigsten Effekte von Probiotika sind die folgenden:
Einwirkungen auf das Immunsystem: Probiotische Mikroorganismen haben über verschiedene Wege einen Einfluss auf das menschliche Immunsystem.
Gleichgewicht der Darmflora und Durchfall:Probiotika werden insbesondere zur Wiederherstellung des Gleichgewichts der Darmflora und zur Behandlung und Prophylaxe von Durchfallerkrankungen (z. B. bei Durchfall durch Antibiotika, sogenanntem Reisedurchfall, Durchfall durch Chemotherapie oder bei Rotavirus-Durchfall bei Säuglingen) eingesetzt.
Linderung von Laktoseintoleranz. Milchzucker wird vom Enzym Lactase (β-Galactosidase) in Glucose und Galactose zerlegt, die im Dünndarm aufgenommen werden. Probiotika haben die Fähigkeit, die Laktoseintoleranz mancher Personen zu lindern, indem sie den menschlichen Körper mit einem Enzym versorgen, das zur Verdauung von Milchzucker benötigt wird.
Nahrungsmittelallergien:Es wird angenommen, dass Nahrungsmittelallergien durch das körpereigene Immunsystem verursacht werden, das auf bestimmte Bestandteile von Nahrungsmitteln, auf die so genannten Allergene, reagiert. Probiotika haben die Fähigkeit, allergische Reaktionen im menschlichen Körper zu lindern, indem sie beispielsweise Milcheiweiß bei Kuhmilchallergien abbauen.
Verringerung des Risikos für krebsähnliche Tumore:Probiotika wird die Fähigkeit zugeschrieben, das Risiko für Darmkrebs verringern zu können. Die Wirkung beruht auf der Reduktion einiger der Metabolite, insbesondere der Mutagene, der Dickdarmmikroflora.
Die besonderen Eigenschaften sind:
Unterstützung der kardiovaskulären Gesundheit.
Nicht infektiöse Darmentzündungen: Probiotika haben sich als wirksam gegen nicht infektiöse Dünndarm- sowie Dickdarmentzündungen erwiesen, unter anderem bei der Linderung von Beschwerden (Blähungen und Schmerzen), die durch Morbus Crohn und Reizdarmsyndrom verursacht werden. Insbesondere Kombinationen verschiedener probiotischer Mikroben mit unterschiedlichen Eigenschaften haben sich als wirksam erwiesen.
Mundgesundheit: Mund- und Zahnfleischerkrankungen sind eines der häufigsten Gesundheitsprobleme in allen Bevölkerungsgruppen. Die Beeinflussung oraler mikrobieller Gemeinschaften zur Vorbeugung von Karies und Parodontitis mittels probiotischer Mikroben ist ein relativ neuer Zweig.
Autor: Epp Songisepp PhD, BioCC Forschungsgruppenleiter.
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